Beiträge, die mit ‘Allrounder Rub’ gekennzeichnet wurden

BBQ Turtle

Sonntag, Juni 1st, 2014

Vorab:
Es geht hier um keine echte Schildkröte, es geht lediglich um eine aus mehreren Zutaten bestehendes Rezept, welches durch die Zusammenstellung eben dieser Zutaten nach einer Schildkröte aussehen lässt:

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BBQ-Turtle

Eine witzige Idee, die wirklich schmackhaft ist und mit Sicherheit für aufsehen sorgt. Nicht nur für Kinder ein Hingucker, sonder auch für die großen unter uns ein
Augenschmaus!

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Oinkballs aka Moinkballs

Sonntag, Mai 11th, 2014

Moinkballs gehören ja auch schon länger zu meinen Lieblings Snacks und bestehen eigentlich aus Rinderhack und Bacon. Geht aber genau so gut mit Schweinehack, deswegen auch:

130414IMG_5403Oinkballs“

Zutaten:
600g Schweinehack
ca 10 Scheiben Bacon
3 EL „Allrounder Rub
Zahnstocker
BBQ-Sauce nach Wahl

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Allrounder Rub

Sonntag, März 9th, 2014

Hallo zusammen,

Heute möchte ich euch gerne den „Allrounder Rub“ vorstellen, der tatsächlich in vielen meiner Rezepte eine große Rolle spielt.

Allrounder Rub

Zutaten
:
eine Tasse brauner Zucker (ich nehme gerne braunen Rohrzucker)
eine halbe Tasse Paprika (nach eigenem Ermessen edelsüß oder rosenscharf)
eine halbe Tasse Salz (gemörsertes grobes Meersalz geht auch)
eine halbe Tasse granulierter Knoblauch
2 EL schwarzer Pfeffer (am besten frisch gemahlenen)
2 EL granulierte Zwiebeln

Dies ist die Basis und wie einige bestimmt gemerkt haben, sehr stark vom sogenannten „Magic Dust“ abgeleitet welcher für mich einfach viel zu viel Zucker beinhaltet. Ihr könnt aber euren eigenen Geschmack mit einbringen, da sind keine Grenzen gesetzt und es ist alles erlaubt, was schmeckt. Ich habe z.B. noch 3 EL Ingwerpulver verwendet, damit eine gewisse frische in den Rub reinkommt.
Der Allrounder Rub passt z.B. für „Spare Ribs“, „Bacon Bomb„, „Pulled Pork“ und findet sogar in einigen „BBQ-Saucen“ Verwendung.

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Auch dieser Rub gehört zu meinen absoluten Favoriten.

Viel Spaß beim nachmachen.

euer Tobias

Rinderbraten aus der Hüfte (Low&Slow)

Donnerstag, Juli 4th, 2013

Hallo,

es hatte sich Besuch angekündigt. Aber diesmal war es was besonderes, denn der Besuch hatte Diskrepanzen mit Schweinefleisch. Also hieß es sich was überlegen, okay wirklich lange haben wir nicht überlegt.

Wir wollten schon immer mal einen Rinderbraten Low&Slow zubereiten.
Also dann mal ran…

Zutaten:
ca. 2,2kg Rinderbraten aus der Hüfte
ca. 50ml Rinderfond
ca. 50ml Cola
ca. 4 EL von meinem „Allrounder Rub
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Der Rinderbraten war perfekt zugeschnitten. So langsam versteht uns der Heimische Metzger wohl. Man brauch wirklich nicht viel machen:
Den Rinderbraten Säubern und mit etwas Olivenöl einpinseln. Danach etwas von meinem „Allrounder Rub“ nehmen und damit einreiben und jetzt kommt der Clou: Die Cola mit dem Fond mischen, diese Flüssigkeit in eine Marinadenspritze füllen und den Rinderbraten damit spritzen. Alle zwei cm einstechen und so Flüssigkeit so lange spritzen, bis das Fleisch sich etwas wölbt. Ist die Flüssigkeit so gut es geht verteilt, muss der Braten nur noch über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Am nächsten Tag das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen. In der Zeit dann den Grill für indirekte lange Hitze vorbereiten. Die Hitze sollte für die nächsten Ca. 6 bis 7 Stunden bei max. 120° bleiben. Sofern ihr es in einem Kugelgrill versucht, eignet sich der Smokinator perfekt zu, aber auch die sogenannte „Minion Methode“ ist hierfür perfekt. Ich habe mich für erstere Variante entschieden und habe den Rinderbraten mit etwas Buchenholz geräuchert.

Sofern der Rinderbraten eine Kerntemperatur von 78° erreicht hat, ist er auch schon fertig. Ihr habt richtig gelesen, ich habe den Rinderbraten bewusst nicht mit einer Sauce eingepinselt oder besprüht, denn er hat einen sehr starken Geschmack durch das Spritzen, dass man darauf wirklich verzichten kann. Den Braten ca. 10 min. in Alufolie ruhen lassen und in scheiben anschneiden. Die Scheiben neben frischen Salat, etwas Brot und selbstgemachte „Cola-BBQ-Sauce“ servieren.

Fazit:
Der Rinderbraten war wirklich verdammt lecker, er war weder trocken noch hat er zu sehr nach „Rind“ geschmeckt. Wir könnten uns den Rinderbraten auch als Aufschnitt für´s Brot sehr gut vorstellen.

Hoffe es hat euch gefallen.
Viel spaß beim nachgrillen.

euer Tobias und eure Annika

Testpaket von TastyBox.de

Dienstag, Juni 25th, 2013

Hallo zusammen,

Am Mittwoch erhielt ich einen Anruf von TastyBox.de.

TastyBox.de wollte mich fragen, ob ich Interesse an einer Testbox hätte um euch davon auf meinem Blog davon zu berichten. Ich habe dankend angenommen und es wurde direkt ein Liefertermin mit mir ausgemacht.

Hier nun ein paar Informationen zu TastyBox.de:

logo (1)

  • TastyBox.de bezieht die Produkte aus kleinen, noch traditionell produzierenden Manufakturen
  • Sie verkaufen Fleischraritäten aus biologischer & nachhaltiger Wirtschaft
  • TastyBox.de hat strenge Auswahlkriterien:
    Die Grundbedürfnisse der Tiere wie Licht, Luft, Bewegung (Freilauf) und Sozialkontakt, keine Verwendung von Antibiotika, keine Agrogentechnik und gentechnisch veränderte Rohstoffe, Futter (soweit wie möglich) aus der Region bezogen.
  • TastyBox.de bietet zudem monatlich eine Fleisch-Überraschungsbox aus verschiedenen Spezialitäten an, welche man hier gewinnen kann: www.facebook.de/foodieSquare

Am Freitag ist dann um 11.30 Uhr wie vereinbart die Box bei mir eingetroffen. Da ich nicht wusste ob es sich um Tiefkühlware handelt, habe ich das Paket gleich geöffnet. Als erstes ist mir was untypisches aufgefallen: „Stroh“, aber es hatte seinen Sinn. In diesem Stroh hat sich eine kleine 220ml Flasche „Salsa Rubra Biologica“ versteckt, eine Salsa aus komplett biologischem Anbau. Nachdem man das Stroh etwas beiseite geschoben hat, fand man vier längliche Kühlgeltaschen um das darunterliegende Fleisch zu kühlen.

Fleisch ist ein gutes Stichwort: Unter diesen Kühltaschen, lag ein Vakuumbeutel mit 4 Doppelkoteletts (500g) vom „Ur-Lamm“ aus der Eifel, ein weiterer Vakuumbeutel mit 5 Weiderind Grillwürste (500g) mit Fenchel und Honig und ein Vakuumbeutel mit 800g Bio Rinder Roastbeef. Unter diesem Fleisch lagen wiederum 4 Kühlgeltaschen. Alles war in einer sehr dicken Styroporbox verpackt und war wirklich erstaunlich kühl, als es bei mir ankam.

Als erstes habe ich mich an das Bio Roastbeef getraut. Hierzu habe ich mir ein Gericht aus eben selbiges als Steak mit herzhaften Puffern und Grüne Bohnen im Baconmantel überlegt.

Zutaten:
800g Bio Roastbeef in 4 Steaks geschnitten
1kg Kartoffeln
ca. 250g grüne Bohnen
ca. 10 Scheiben Bacon
1 Ei
2 EL Paniermehl
3 TL von meinem Allrounde Rub

Zubereitung:
Die Kartoffeln fein raspeln und mit 3 TL von meinem Allrounder Rub würzen, ein Ei nebst 2 EL Paniermehl vermengen und als Puffer in einer Pfanne auf dem Grill zubereiten.
Für die Bohnen eine gute Handvoll mit Bacon umwickeln und bis zur gewünschten Färbung grillen und im indirekten Grillbereich etwas ziehen lassen.
Die Steaks werden lediglich gesalzen und wie gewohnt je Seite 3 min. bei starker Hitze gegrillt und dann im indirekten Grillbereich auf die gewünschte Kerntemperatur Gar gezogen (meine lag hier bei 58°).

Das Roastbeef war wirklich gut, nur bin ich etwas andere Qualität gewohnt. Es hatte zwar eine sehr gute Konsistenz, aber geschmacklich konnte es weder meinen Gästen noch mich überzeugen.
Fazit: ging so!

Aber es gab ja noch die Weiderind-Grillwurst mit Fenchel und Honig.
Wie diese zu grillen ist, brauch ich hier nicht zu erklären, von daher gehe ich direkt auf die Form und den Geschmack ein. Die Form versprich hohe Handwerkskunst, denn die ungleiche „Rundung“ schafft keine Maschine, Geschmacklich wirklich sehr gut, hat mir ehrlich gefallen. Ich muss dabei sagen, dass ich Fenchel eh mag (Asia Rub). Die Kombination mit Honig ist dann für eine Grillwurst eher ungewöhnlich, aber wirklich sehr gut gelungen, hier greifen alle Zutaten im Brät der Wurst wie ein Zahnrad zusammen und runden sich gegenseitig ab.
Fazit: lecker!

Kommen wir nun zum Doppelkoteletts vom „Ur-Lamm“ aus der Eifel:
Auch hier ohne viel drumherum, Salzen, bei starker Hitze angrillen und dann indirekt bei 150° für ca. 5 min. mit etwas Rosmarin ziehen lassen.
Es war für mich auf den Punkt, in jedem belangen und mit der „Salsa Rubra Biologica“ ein wahrer Traum. Es hat mich wirklich erreicht und bekomme schon jetzt wieder hunger.
Fazit: extrem lecker!

Fazit der Box:
Bis auf das geschmackliche Defizit des Roastbeefs konnte die Box schon überzeugen. Für jeden nur zu empfehlen, der hochwertige Produkte in einer Box geliefert bekommen möchte. Schaut einfach mal auf TastyBox.de vorbei. Tastybox ist auch auf Facebook zu finden, euer Like qualifiziert euch sogar für das im Moment stattfindene Gewinnspiel. Einfach hier klicken, auf „Gefällt mir“ klicken und mit etwas Glück gewinnen.

euer Tobias

BBQ Basis Rubs oder besser Trockenmarinaden

Dienstag, Juni 26th, 2012

Es gibt wirklich viele Rubrezepte und einige werden gehütet wie ein Schatz, doch hier zeige ich euch drei von meinen lieblings Rub Rezepten.

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Erklärung:
Rub ist ein Begriff, welcher aus dem englischsprachigem kommt und heißt sinngemäß übersetzt: „einreiben“.
Der Allrounder Rub, der Albatros Rub oder sogar ein Asiatischer Rub ist nichts anderes wie eine Trockengewürzmischung die man meist vielen Stunden vorher oder aber kurz vor dem zubereiten „in“ das Fleisch einreibt.
Ein genaues Rub Rezept gibt es als solches schon, doch ein Rub lebt von seiner Persönlichen Note die „IHR“ ihm geben könnt. Es gibt lediglich einige Grundzutaten, die ich euch hier anhand der unterschiedlichen Zubereitung zeigen möchte.

Vorrab:
Als Maßangaben benutze ich eine Tasse (ca.250ml), einen Esslöffel (15g – 20g) und einen Teelöffel (5g – 10g).
Ihr werdet merken, dass es mehrere Zutaten sind, die es in unterschiedlichen Varianten gibt. Die hier von mir verwendeten Zutaten bekommt man in jedem Supermarkt. Also keine Sorge, es ist kein großes Geld dafür nötig.

Nr. 1 Allrounder Rub:
Die Basis für diesen Rub ist vom Magic Dust Rub abgeleitet und besteht aus:
eine Tasse brauner Zucker (ich nehme gerne braunen Rohrzucker)
½Tasse weißer Zucker
½ Tasse Paprika (nach eigenem Ermessen edelsüß oder rosenscharf)
½ Tasse Salz (gemörsertes grobes Meersalz geht auch)
½ Tasse granulierter Knoblauch
2 EL schwarzer Pfeffer (am besten frisch gemahlenen)
2 EL granulierte Zwiebeln

Dies ist die Basis, aber ihr könnt auch euren eigenen Geschmack mit reinbringen, da sind keine Grenzen gesetzt und es ist alles erlaubt, was schmeckt. Ich habe z.B. noch 3 EL Ingwerpulver verwendet, damit eine gewisse frische in den Rub mit reinkommt.
Der Allrounder Rub passt z.B. für Spare Ribs, Bacon Bomb oder sogar Pulled Pork.

Nr. 2 Albatros Rub:
Basis für Albatros Rub:
½ Tasse Paprika (auch wieder edelsüß oder rosenscharf)
¾ Tasse Salz (gemörsertes Meersalz passt hier wirklich gut)
¾ Tasse weißer Zucker (kann auch brauner sein)
2 EL Kreuzkümmel, gemahlen
2 EL granulierter Knoblauch
2 EL granulierte Zwiebel
1 EL Pfeffer
1 EL Chili-Pulver
Eine weitere Basis für Den Albatros Rub. Ich füge lediglich für einen mediterranen Geschmack 1 EL Oregano und 1 EL Selleriesalz hinzu, ist aber kein muss. Dieser Rub passt gut zu Chicken Wings, Drumsticks, Cupcake Chicken, Burger, Ribs und Pulled Pork.

Nr. 3 Asia Rub:
Basis für das Asia Rub:
3 EL Sesam weiß
3 EL granulierter Knoblauch
1 ½  EL Zimt (am besten im Pulverform, ansonsten gemörsert)
1 ½  EL Piment (auch hier am besten in Pulverform)
1 EL Szechuanpfeffer
1 EL Fenchel
Ein Orientalischer Rub, welches wirklich Feuer hat, aber dennoch fernöstliches Aroma bringt. Hier habe ich 1 EL Koriander und 1 EL Sternanis hinzugefügt, da diese Zutaten nicht jedermanns Geschmack sind. Auf Chickenwinks ist dieser Rub ein Gedicht. Er passt aber auch gut zu Fisch und anderen Geflügelvarianten.

Bei allen Rubs gibt es geschmacklich keine Grenzen, es darf alles rein, was schmeckt. Zeigt Mut und kreiert mal ein eigenes Rub, ihr werdet sehen, es macht Spaß.

dein Tobias

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