Beiträge, die mit ‘Gäste’ gekennzeichnet wurden

Bloggerevent der Kohle-Manufaktur

Mittwoch, Juni 29th, 2016

Ich mag es nicht, wenn irgendwelche Firmen per Email um Gastbeiträge auf meinem Blog bitten.

Umso mehr war ich angetan von einer Einladung der Kohle-Manufaktur ins Alte Mädchen nach Hamburg. (mehr …)

Testpaket von TastyBox.de

Dienstag, Juni 25th, 2013

Hallo zusammen,

Am Mittwoch erhielt ich einen Anruf von TastyBox.de.

TastyBox.de wollte mich fragen, ob ich Interesse an einer Testbox hätte um euch davon auf meinem Blog davon zu berichten. Ich habe dankend angenommen und es wurde direkt ein Liefertermin mit mir ausgemacht.

Hier nun ein paar Informationen zu TastyBox.de:

logo (1)

  • TastyBox.de bezieht die Produkte aus kleinen, noch traditionell produzierenden Manufakturen
  • Sie verkaufen Fleischraritäten aus biologischer & nachhaltiger Wirtschaft
  • TastyBox.de hat strenge Auswahlkriterien:
    Die Grundbedürfnisse der Tiere wie Licht, Luft, Bewegung (Freilauf) und Sozialkontakt, keine Verwendung von Antibiotika, keine Agrogentechnik und gentechnisch veränderte Rohstoffe, Futter (soweit wie möglich) aus der Region bezogen.
  • TastyBox.de bietet zudem monatlich eine Fleisch-Überraschungsbox aus verschiedenen Spezialitäten an, welche man hier gewinnen kann: www.facebook.de/foodieSquare

Am Freitag ist dann um 11.30 Uhr wie vereinbart die Box bei mir eingetroffen. Da ich nicht wusste ob es sich um Tiefkühlware handelt, habe ich das Paket gleich geöffnet. Als erstes ist mir was untypisches aufgefallen: „Stroh“, aber es hatte seinen Sinn. In diesem Stroh hat sich eine kleine 220ml Flasche „Salsa Rubra Biologica“ versteckt, eine Salsa aus komplett biologischem Anbau. Nachdem man das Stroh etwas beiseite geschoben hat, fand man vier längliche Kühlgeltaschen um das darunterliegende Fleisch zu kühlen.

Fleisch ist ein gutes Stichwort: Unter diesen Kühltaschen, lag ein Vakuumbeutel mit 4 Doppelkoteletts (500g) vom „Ur-Lamm“ aus der Eifel, ein weiterer Vakuumbeutel mit 5 Weiderind Grillwürste (500g) mit Fenchel und Honig und ein Vakuumbeutel mit 800g Bio Rinder Roastbeef. Unter diesem Fleisch lagen wiederum 4 Kühlgeltaschen. Alles war in einer sehr dicken Styroporbox verpackt und war wirklich erstaunlich kühl, als es bei mir ankam.

Als erstes habe ich mich an das Bio Roastbeef getraut. Hierzu habe ich mir ein Gericht aus eben selbiges als Steak mit herzhaften Puffern und Grüne Bohnen im Baconmantel überlegt.

Zutaten:
800g Bio Roastbeef in 4 Steaks geschnitten
1kg Kartoffeln
ca. 250g grüne Bohnen
ca. 10 Scheiben Bacon
1 Ei
2 EL Paniermehl
3 TL von meinem Allrounde Rub

Zubereitung:
Die Kartoffeln fein raspeln und mit 3 TL von meinem Allrounder Rub würzen, ein Ei nebst 2 EL Paniermehl vermengen und als Puffer in einer Pfanne auf dem Grill zubereiten.
Für die Bohnen eine gute Handvoll mit Bacon umwickeln und bis zur gewünschten Färbung grillen und im indirekten Grillbereich etwas ziehen lassen.
Die Steaks werden lediglich gesalzen und wie gewohnt je Seite 3 min. bei starker Hitze gegrillt und dann im indirekten Grillbereich auf die gewünschte Kerntemperatur Gar gezogen (meine lag hier bei 58°).

Das Roastbeef war wirklich gut, nur bin ich etwas andere Qualität gewohnt. Es hatte zwar eine sehr gute Konsistenz, aber geschmacklich konnte es weder meinen Gästen noch mich überzeugen.
Fazit: ging so!

Aber es gab ja noch die Weiderind-Grillwurst mit Fenchel und Honig.
Wie diese zu grillen ist, brauch ich hier nicht zu erklären, von daher gehe ich direkt auf die Form und den Geschmack ein. Die Form versprich hohe Handwerkskunst, denn die ungleiche „Rundung“ schafft keine Maschine, Geschmacklich wirklich sehr gut, hat mir ehrlich gefallen. Ich muss dabei sagen, dass ich Fenchel eh mag (Asia Rub). Die Kombination mit Honig ist dann für eine Grillwurst eher ungewöhnlich, aber wirklich sehr gut gelungen, hier greifen alle Zutaten im Brät der Wurst wie ein Zahnrad zusammen und runden sich gegenseitig ab.
Fazit: lecker!

Kommen wir nun zum Doppelkoteletts vom „Ur-Lamm“ aus der Eifel:
Auch hier ohne viel drumherum, Salzen, bei starker Hitze angrillen und dann indirekt bei 150° für ca. 5 min. mit etwas Rosmarin ziehen lassen.
Es war für mich auf den Punkt, in jedem belangen und mit der „Salsa Rubra Biologica“ ein wahrer Traum. Es hat mich wirklich erreicht und bekomme schon jetzt wieder hunger.
Fazit: extrem lecker!

Fazit der Box:
Bis auf das geschmackliche Defizit des Roastbeefs konnte die Box schon überzeugen. Für jeden nur zu empfehlen, der hochwertige Produkte in einer Box geliefert bekommen möchte. Schaut einfach mal auf TastyBox.de vorbei. Tastybox ist auch auf Facebook zu finden, euer Like qualifiziert euch sogar für das im Moment stattfindene Gewinnspiel. Einfach hier klicken, auf „Gefällt mir“ klicken und mit etwas Glück gewinnen.

euer Tobias

Das erste mal im Jahr 2013 und gleich Pulled Pork!

Mittwoch, Februar 6th, 2013

Hallo zusammen,

es war mal wieder an der Zeit, den Grill anzuschmeißen, dass erste mal im Jahr 2013.
Mein Sohn hatte Geburtstag und hat sich Pulled Pork und Spare Ribs gewünscht. Was soll ich sagen, ich kann einem Kind doch kein Wunsch verwehren. Dazu gab es selbstgemachten Krautsalat, Spare Ribs und eine Cola-BBQ-Sauce.
Auch diese Rezepte gibt es demnächst hier in meinem Blog.

Hier also das Pulled Pork:
2,5 KG Schweinenacken

Erstmal gründlich waschen, abtrocknen und mit Senf einpinseln. Nach dem pinseln mit Allrounder Rub (Rezept hier im Blog) ordentlich bepudern und in Frischhaltefolie einpacken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.


Das Pulled Pork wird nun indirekt in einerm 57´er Weber Kugelgrill für ca. 18 bis 19 Stunden gegrillt. Hierbei kommt die sogenannte Minionring Methode zum Einsatz. Minionring bedeutet, dass man mehrere Holzkohlebriketts wie eine Kette in Zweierreihen am Rand aneinander legt. Die Mitte des Webergrills bleibt somit frei und man hat Platz für eine Auffangschale. Nun noch etwas Holz auf die Holzkohlebriketts legen, damit wir etwas Raucharoma an das Fleisch bekommen. Am besten eignen sich hier kleine Buchenholz- oder Kirschholz-Stücke. Ich habe hier mit Kirschholz geräuchert.
Dieser Minionring wird lediglich am Anfang mit sehr wenig Holzkohle und/oder Holzkohlebriketts, welche durchgeglüht sind, angezündet.
Den Grill nun die erste halbe Stunde auf eine Temperatur von 110° – 120° einregeln. Ist dies erreicht, kann der Schulterbraten nun auf den Grill.
Bestückt am besten das Stück Fleisch mit einen Kernthermometer, da wir eine Zielkernthemperatur von 95° erreichen wollen und ihr habt eine bessere kontrolle darüber.


Hier wird die Glühende Kohle einfach am Anfang angeschüttet.

Jetzt heißt es abwarten, sehr lange abwarten…

Nach ca 3 1/2 Stunden und eine Kerntemperatur von 64°:

Nach ca 14 Stunden und eine Kerntemperatur von 78°:

Nach genau 19 1/2 Stunden im Grill war es dann soweit, 95° Zieltemperatur.

Das Pulled Pork war „noch“ nicht ganz fertig. Es musste jetzt lediglich noch ca. 2 Stunden Ruhen. Ich habe dazu eine Kühlbox als Wärmebox umfunktioniert. Hierzu einfach zwei Plastikflaschen mit heißem Wasser gefüllt, das Pullet Pork in Alufolie eingewickelt und für besagte 2 Stunden dann in die Wärmebox gelegt.

Nun war es dann soweit.
Lets Pull it:


 Krautsalat auf das Brötchen und die selbstgemachte Cola-BBQ-Sauce

Es war ein Genuss und ich kann davon nicht genug bekommen.
Allen Gäste hat es geschmeckt und wollten Nachschlag.
Ich habe das Pulled Pork in diesem Jahr definitiv nicht zum letzten mal gemacht, es wird auf jeden Fall wiederholt. Aber dann evtl. mal in einer etwas anderen variante, mal schauen.

Danke fürs lesen und ich hoffe es hat euch gefallen.

euer Tobias